Kräuter:

 

  • Bachbunge:
  • Barbarakraut
  • Bärlauch  > wilder Knoblauch (Zwiebelgewächs), heilende Wirkung auf den Verdauungstrakt, antibakterielle Eigenschaften, wird bei Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt
     
  • Bärwurz
  • Basilikum >  (Blätter u. Stängel), beliebt bei Hunden, gegen unreine Haut, bei Insektenstichen direkt lokal auftragen, Verdauung wird unterstützt, wirkt antibakteriell
  • Beifuß > bei Durchfall und Erbrechen, Bildung von Magensaft wird angeregt, verdauungsfördernd, wirkt bei Mundgeruch, als Pulver wirkt er auch bei Epilepsie, man findet ihn den ganzen Sommer über
  • Beinwell >  mögl. Linderung bei Magengeschwüren und anderen Verdauungstrakts-Leiden (innerlich angewendet), auch in Salben hervorragende heilende Eigenschaften (bei Schwellungen, Wunden und Zerrrungen)
  • Bibernelle
  • Birke > Rinde/Blätter, Nieren- und Blasenerkrankungen, harntreibend, rheumatische Erkrankungen
  • Bohnenkraut >  (kurz vor der Blüte ernten), magenstärkend, magensäurebildend, appetitanregend, wirkt bei Koliken, Durchfall und anderen Problemen des Verdauungsapparates
  • Borretsch
  • Breitwegerich >  harntreibend, entzündungshemmend, bei Durchfall (Blätter), Darmentzündungen und Bronchitis (Samen)
  • Brennnessel > reich an Vitaminen und Mineralien, harntreibend, reinigend, Entzündungen des Verdauungstraktes, Rheuma, Arthritis, Probleme des Urogenitaltraktes (Blasensteine), Achtung: Handschuhe zum Pflücken tragen, püriert brennt sie nicht mehr
  • Brombeerblätter > Durchfall, Erkrankungen der Atemwege (Husten, Heiserkeit, Halsentzündung usw.)
  • Brunnenkresse > harntreibend, heilende Wirkung für die Atemwege, auswurffördernd, hustenstillend, beeinflußt die Haut nachhaltig positiv
  • Curryblätter
  • Currykraut
  • Dill
  • Estragon
  • Fenchel
  • Gartenkresse
  • Gänseblümchen >  harntreibend, reinigende Wirkung auf ganzen Organismus, darmreinigend, nicht zu viele füttern, da abführend
  • Giersch, Geißfuss >  zählt zu den besten Wildkräutern für den Hund, kann in größeren Mengen dem Gemüse beigegeben werden, pflücken, solange die Blätter stehen, reinigende Eigenschaften, Rheuma, Blasen-, Nieren-, Darmleiden
  • Gewöhnliches Hirtentäschel
  • Gras, Gräser >  alle bekannten ungiftigen Sorten dürfen (püriert) sparsam gefüttert werden
  • Himbeerblätter >  (auch Beeren siehe Obst), am besten vor der Blüte (Juni) zu pflücken, frisch oder getrocknet gut geeignet gegen Durchfall, reinigend und schmerzstillend, hervorragende Einsatzmöglichkeit bei trächtigen Hündinnen, die Blätter bis nach der Geburt füttern, verhelfen der Hündin zu einer leichteren Geburt sowie bessere Milchbildung
  • Huacatay
  • Kamille > (Kraut u. Blüten), unter das Futter gemischt wirkt sie schmerzlindernd, entzündungshemmend, verdauungsfördernd und beruhigend
  • Kapuzinerkresse
  • Kerbel
  • Klee > unter das Gemüse mischen, nicht in großen Mengen (blähend)
  • Klettenlabkraut >  kann in kleinen Mengen (dem Gemüse beifügen) gefüttert werden
  • Korianderkraut
  • Kümmel
  • Lavendel
  • Liebstöckel
  • Lorbeer (Echter Lorbeer)
  • Löwenzahn wertvoll, vitaminreich, kann oft dem Futter beigefügt werden, regt die Verdauung, die Gallensekretion u. Appetit an, reinigt gesamten Organismus

 

  • Majoran
  • Echtes Mädesüß
  • Minze
  • Myrte
  • Natternkopf
  • Oregano (Dost)
  • Petersilie
  • Pfefferminze
  • Pimpinelle
  • Rucola (Rauke)
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Sauerampfer hoher Vitamin-C Gehalt, sparsam zur Gemüseportion (hoher Oxalsäuregehalt), harntreibend, entzündungshemmend, fiebersenkend
  • Sauerklee >  nur ab und zu (Oxalsäuregehalt), ähnlich dem Sauerampfer in der Heilwirkung, harntreibend und reinigend für den Organismus
  • Selleriekraut
  • Schnittknoblauch
  • Schnittlauch
  • Spitzwegerich >  hin und wieder in die Gemüseportion, hustenlindernd, verdauungsfördernd, frische Blätter vor der Blüte ernten
  • Taubnessel
  • Thymian
  • Waldmeister
  • Weinraute
  • Wiesenkerbel
  • Winterzwiebel – Lauchzwiebel
  • Vogelmiere >  harntreibend und entzündungshemmend
  • Ysop
  • Zitronengras
  • Zitronen-Melisse
  • Zitronenstrauch

 


 

 

Heilkräuter

Alfalfakraut (pulverisiert)/Grünmehl, hervorragend zur regelmäßigen Futterergänzung geeignet; unterstützt die Aufnahme von
Nährstoffen (z.B. Proteine); verfügt über eine gr. Anzahl wichtiger Inhaltsstoffe (z.B. sehr ausgewogenes Verhältnis
von Kalzium zu Phosphor); verfügt über wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Vitamine, wichtige
Aminosäuren; wirkt verdauungsfördernd; optimal für den Magen-Darm-Trakt; entgiftend

 

Brennnessel, regt Stoffwechsel u. d. Nierenfunktion an; entgiftend, deshalb gut als Frühjahrskur geeignet; hervorragende Wirkung bei Hautleiden;
blutreinigend; anregende Wirkung auf den Verdauungstrakt u. Produktion von Magensäften; entzündungshemmende Eigenschaften,
daher Einsatz bei Harnblasenentzündungen, Nierenentzündungen u. Arthrose; auch bei Anämien (Blutarmut), da blutbildend u. hoher
Eisengehalt; stärkt das Immunsystem

Brombeerblätter, bei Durchfallerkrankungen; auch bei anderen Störungen des Magen-Darm-Trakts; blutreinigend und harntreibend üben sie eine gute
Wirkung auf den gesamten Organismus aus; pulverisiert übers Futter oder als Tee

Fenchelsamen, wirkt bei Krämpfen u. Koliken im Magen-Darm-Trakt; bei Blähungen, Durchfall, Verstopfung; schleimlösend; milchfördernd bei
säugenden Hündinnen

Hagebutten (frisch und als Pulver), zählt zu den Vitamin-C reichsten Früchten; sinnvoll einzusetzen bei Stress, wie z.B. Ausstellungen, Turniere, Läufigkeit,
Trächtigkeit, Säugezeit der Welpen; auch bei Krankheiten (chronische Prozesse), Rekonvaleszenzzeit; Arthrose; bei Welpen u. Junghunden
werden durch zusätzliche Gaben wichtige Funktionen im Körper angeregt und das Immunsystem gestärkt; auch gut als Kur (pulverisiert), um
während der Wintermonate die Abwehrkräfte zu stärken

Himbeerblätter, ähnliche Wirkung wie Brombeerblätter; interessant für Züchter, da trächtige Hündinnen enorm von einer regelmäßigen Gabe profitieren,
schon zu Beginn der Trächtigkeit füttern und die Menge bis zur Geburt steigern, Himbeerblätter erleichtern die Geburt; Einsatz auch bei
Hündinnen, deren Läufigkeit nicht termingerecht einsetzt oder ganz ausbleibt

Ingwerwurzel/knolle, wirksames Schmerzmittel, da entzündungshemmend und schmerzstillend; Zufütterung besonders bei Gelenksbeschwerden,
Wirbelsäulenleiden u. andere schmerzhafte chronische Prozesse; auch beim gesunden Hund wird die Vitalität und Aktivität erhöht;
positiv für den Verdauungstrakt; wurmwidrige Wirkungsweise; gegen Durchfall; hilft bei Aufbau einer gesunden Darmflora;
Anwendung: Dosis vorsichtig erhöhen, bis eine positive Wirkung einsetzt, richtige Dosierung ist bei jedem Hund individuell (auch weil
die Wirkstoffe im Ingwer schwanken). Hat man die richtige Dosis für seinen Hund gefunden, sollte sie täglich (als Kur) gefüttert werden.
Mag der Hund es nicht (da Ingwer scharf ist), kann man dem entgegen wirken, indem man ihn mit ein wenig Öl vermischt (neutralisiert
den Geschmack)

Johannisbrot, beeinflußt positiv die Magen-Darm Tätigkeit, sowie die Verdauung; verfügt über einen hohen Gehalt an Schleim- u. Gerbstoffen und besitzt
antibakterielle Eigenschaften und kann deshalb sehr gut (als Pulver) bei Hunden mit Durchfällen, unbekannter Ursache, eingesetzt werden;
Einsatz auch bei Hustenleiden

*Knoblauch (selten u. i. kl. Mengen füttern), hervorragende Wirkung auf das Herz-Kreislauf- und Gefäßsystem; natürliches Antibiotikum;
Erkrankungen des Verdauungsapparates; Wurmkur; „kann“ vor Zeckenbefall und anderen Parasiten schützen; durch
entkrampfende Wirkung auch bei Koliken und Bronialleiden; desinfizierende Eigenschaft, deshalb auch bei Erbrechen und
Magen-Darm Erkrankungen

 

*Leider ist man durch diverse Berichte verunsichert, was Knoblauch anbetrifft. Giftig für unsere Hunde oder nicht? Wie bei allem, so ist meine Meinung,

macht es die Menge. Meine Hündin bekommt 2 x in der Woche 1 Zehe Knoblauch.

Kümmel, wichtigstes pflanzliches Mittel gegen Blähungen; kann immer dann ins Futter gegeben werden, wenn blähende Speisen verträglicher gemacht
werden sollen; als Heilmittel bei Krämpfen im Magen-Darm-Trakt; durch krampflösende Wirkung lindert er viele Beschwerden im Verdauungstrakt;
hustenlindernd; regt die Produktion der Magensäfte und den Appetit an; antimykotische (pilzabtötende) Wirkungsweise (bei Beschwerden durch
Pilzbefall); regt die Milchbildung bei säugenden Hündinnen an

Schwarzkümmelsamen (pulverisiert), sehr gut bei Allergien ( Stauballergie, Pollenallergie, Asthma etc.); vorbeugende Wirkung, durch nachhaltige
Unterstützung des Immunsystems; bei Entzündungen der Gelenke; lindert Hauterkrankungen; beruhigt den Magen; gegen
Blähungen; dient dem Aufbau einer gesunden Darmflora (gerade bei Allergien von großem Wert); fungizide (pilzabtötende)
Eigenschaften, deshalb ausgezeichnet zur Anwendung bei Pilz- und Bakterienbefall (zur innerlichen Bekämpfung)

Seealgen, mit vielen Mineralstoffen eine sinnvolle Futterergänzung; es gibt eine große Anzahl von Algen, die, auffallend durch ihre positive Wirkung auf den
Organismus, gefüttert werden können; hier stelle ich nur die Chorella* Alge und den Knotentang (Ascophyllum nodosum*)/Braunalge vor; Algen
sind um einiges wirkungsvoller, als Monopräparate (z.B. künstlich hergestelltes Vitamin E); auch gut zur Versorgung mit Jod; gut geeignet dafür ist
auch die Braunalge Fucus vesiculosus (Blasentang); auch die Mikroalge Spirulina zählt zu den Algen, die hier im Thread „Zusatzfutter“ schon
beschrieben wurde.

*Chlorella, (einzellige Grünalge), wird als Nahrungsergänzungsmittel für den Menschen hochgelobt; auch für den Hund ist sie hervorragend geeignet; enthält
viele wichtige Mineralien, Vitamine, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren und versorgt den Körper mit allen lebensnotwendigen Vitalstoffen;
entgiftet den Organismus und leitet Giftstoffe (z.B. Schwermetalle) aus; positive Wirkung auf das Immunsystem und den allgemeinen
Stoffwechsel; fördert die Vitalität; unterstützt die Leistungsfähigkeit; enthält (nur in der Chorella Alge) ein natürliches Antibiotikum, und hilft
dadurch auch gegen Bakterien

*Ascophyllum nodosum, Braunalge mit knotenartigem Aussehen, daher die Bezeichnung Knotentang; Achtung: nicht anwenden bei Hunden mit
Schilddrüsenüberfunktion; reich an vielen wichtigen Mineralien, Spurenelementen u. Vitaminen; besonders beachtenswert ist sie durch ihren hohen Gehalt
an Jod, das primär auf die Schilddrüse wirkt, da die Schilddrüsenhormone Jod benötigen; natürliches Jod (wie es in den Algen ist) wird vom Körper viel
besser aufgenommen, als Jodzusätze, wie beispielsweise im Jodsalz; wirkt auf die Pigmentierung von Augen, Pfoten und Nasenspiegel, findet dadurch
Anwendung bei Hunden, die eine intensivere Färbung erhalten sollen oder eine Wechselnase aufweisen; für das Fell wertvoll, verstärkt den Glanz u. die
Farbe, vermindert Schuppen und Juckreiz; durch seine wichtigen Mineralien, wird der Knotentang auch für Knochen, Sehnen und Zähne hochgeschätzt;
stärkt das Immunsystem; entgiftet; regt den Stoffwechsel an; unterstützt die Verdauung; für die Fütterung am häufigsten verwendete Alge, die die Mahlzeit
sinnvoll ergänzt

Teufelskralle, Wurzel, zur Therapie, ausgezeichnet bei Hunden mit Schmerzen im Bewegungsapparat, geeignet; Linderung bei Gelenkschmerzen,
degenerativen Erkrankungen der Gelenke; sie findet Einsatz bei Arthrose, HD, ED und Magen-Darm-Beschwerden.
Achtung: Nicht geeignet für Hunde mit Magen- und Darmgeschwüren!!

Ulmenrinde/rote Ulme (Ulmus fulva), pulverisiert, Heilkraut mit fantastischer Wirkung; wirkt hervorragend gegen Durchfall u.
Magenschleimhautentzündungen; Nach beispielsweise Antibiotikagaben, für den Aufbau einer gesunden Darmflora, enthält viel
Schleimstoffe, die sich wie eine Schutzschicht auf die Schleimhäute legen; kann auch bei Erbrechen und Verstopfung helfen

Weißdorn (Rosengewächs), Blätter und Blüten; wirkt unschlagbar auf das Herz d. Hundes, kräftigt u. stärkt das Herz und steigert dessen Leistungsfähigkeit;
bei Herzproblemen, längere Zeit dem Futter beimischen; auch bei altersbedingter Herzschwäche wirkt er unterstützend und erleichtert dem Hund
das Leben; Vorteil gegenüber anderen pflanzl. Mitteln, die auf das Herz wirken (beispielsweise Digitalis) ist, daß er ungiftig ist und ohne
Bedenken zur Anwendung kommen kann