Alleine bleiben (üben mit dem Hund)

Lässt sich natürlich nicht vermeiden, muss mit Hund geübt werden, um Trennungsängsten vorzubeugen. Am besten ist es, mit wenigen Minuten zu beginnen, vor die Tür gehen, zurückkommen, den braven Hund loben. Zeitspanne langsam verlängern. Wichtig ist auch, dass der Hund vor dem Alleine bleiben seinen Spaziergang und Beschäftigung hatte, sich lösen konnte und gegebenenfalls sein Futter bekommen hat. Einem müden, zufriedenen Hund fällt das Warten viel leichter als einem unterforderten Energiebündel, dass sich in der leeren Wohnung passende Beschäftigung sucht.

Trotz allem gilt: wer den ganzen Tag außer Haus ist, sollte sich besser keinen Hund zulegen. Hunde sind Rudeltiere, die nicht länger als drei, vier Stunden am Stück alleine bleiben sollen. Wenn es die Lebensumstände erfordern, sollte man sich überlegen, ob man den Hund nicht mit zur Arbeit nehmen kann oder, wenn das unmöglich ist, sich nach einem geeigneten Hundesitter umschauen.