Update 13. Januar 2014 / Tipps und Tricks Hund


Tipps und Tricks mit einem Hund zu arbeiten!

 

1. Liebe zum Hund und Fairness ihm gegenüber sowie eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Vier- und Zweibeinern sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Hundeausbildung.

 

2. Vor jeder Übungseinheit oder dem Training muss der Hund die Möglichkeit gehabt haben, sich kurz auszulaufen und lösen zu können.

 

3. Vor jeder Ausbildung muss man sich ausführlich mit dem Ausbildungsziel, dem Herangehen und möglichen Problemen beschäftigen, sozusagen alles vor dem geistigen Auge ablaufen lassen, ohne den Hund schon einzubeziehen.

 

4. Ziel ist es, die Fehler so gering wie möglich zu halten und auf Probleme situationsgerecht und schnell zu reagieren.

 

5. Die Ausbildungsziele und Ausbildungswege müssen sich an der individuellen Wesensveranlagung des Vierbeiners orientieren. Dabei sind die zum Zeitpunkt der Ausbildung psychischen und körperlichen Voraussetzungen des Hundes einzubeziehen.

 

6. Man muss bei seinem Hund Aufmerksamkeit erzeugen und ihn motivieren können.

 

Wie mache ich das?
Körperlob und wohlwollende Worte, Tonlagen, die sich aus einer vertrauensvollen Beziehung ergeben, gehören ebenso dazu wie Futter oder „Spielzeug“ als Motivationsobjekte. Manche Vierbeiner „schwören“ auf bestimmte Leckerli oder ein Spielzeug. Entscheidend ist, dass Ihr Hund sehr viel von sich aus unternimmt, um sein Motivationsobjekt zu bekommen.

 

7. Beachtung der „Lernwege“ bzw. Lernformen des Hundes. Verwende die unterschiedlichen Möglichkeiten situationsbedingt. Achte auf viel positive Erfahrung bei den gewollten Verknüpfungen. Denke aber auch daran, das gewünschte Verhalten abzusichern, auch unangenehme Erlebnisse (Verbote) gehören dazu.

 

8. Beginne mit dem Einfachen und steigere die Ausbildung in kleinen Schritten. Kurze Übungseinheiten sind günstiger. Entscheidend ist der jeweilige Lernerfolg.

 

9. Übertreibungen schaden. Der Hund muss Zeit bekommen, das Gelernte zu „verarbeiten“ und im Gedächtnis abzuspeichern. Weiterhin sollte der Hund zwischen den Übungseinheiten „aufgelöst“ werden, d. h. Sie spielen z. B. mit ihm.

 

10. Wirken Sie auf den Hund ein, sind der richtige Zeitpunkt, das ausgewogene Maß, die notwendige Bestimmtheit entscheidend für den Erfolg. Die Zahl der Einwirkungen ist kein Garant für den Erfolg.

 

11. Ein einmal gefordertes Hörzeichen oder Verhalten muss er ausführen, auch wenn er es nicht will.

Ist der Ungehorsam vorauszusehen, „gestalten“ Sie solche Situationen, sichern Sie das Erwünschte ab. Ihr Vierbeiner lernt dann, dass der Fehler nicht den gewünschten Erfolg hat.

 

12. Erwarten Sie von ihrem Hund nichts „Übernatürliches“, er kann nur das, was er kennt. Trainiere in den unterschiedlichsten Umweltbedingungen.

 

 Extratipp

Die Ursache vieler Gehorsamsprobleme mit unseren Vierbeinern resultieren aus den unterschiedlichen Auffassungen zur Konsequenz.

 

Was bedeutet Konsequenz eigentlich?

 1. Auswirkung, Folge, Folgerung, Schlussfolgerung

 2. Stetigkeit, Bestimmtheit, Beharrlichkeit, Standhaftigkeit, Prinzipientreue, Kompromisslosigkeit,

    Zielstrebigkeit, Ausdauer

 

 

Anregung aus dem Buch  „Wachhunde – privat und dienstlich“ von Doris Baumann und Bodo Hause

 

 



 

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