UPdate 4. November 2015


 

Tschüss Alternativmedizin! Tierheilpraktiker Adé!

Homöopathie für Tiere = gestrichen
Natürliche Pflegemittel = abgeschafft
Informationsverbot für Alternativen zu chemischen Medikamenten wie z.B. Antibiotika

 

Dieses Szenario gilt es zu verhindern!!

Stellt euch ein Deutschland vor, in dem ihr jedes Mal zum Tierarzt fahren, den Tierarzt bezahlen und um ein Rezept betteln müsst, damit euer Hund ein natürliches Ergänzungsfuttermittel bekommt.

Und das zum 5 bis 10-fachen Preis von Mitteln, die heutzutage als Ergänzungsfuttermittel online oder in Futtergeschäften zu bekommen sind.
Oder homöopathische Mittel für Tiere nur noch vom Tierarzt bekommen könnt.
Oder Kräutermischungen GAR NICHT MEHR bekommen könnt.
Stellt euch homöopathische Präparate vor, die zur Anwendung am Menschen, also auch an Säuglingen, Schwangeren und stillenden Frauen zugelassen bzw. registriert sind, die künftig eine zusätzliche Zulassung erhalten müssen, um bei Tieren angewendet werden zu dürfen!*

Kann nicht passieren?

Es passiert gerade.
Die Europäische Kommission hat im September 2014 einen Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Tierarzneimittel eingereicht.

Diese Verordnung wird den Einsatz von komplementär-alternativmedizinischen Arzneimitteln (Homöopathika, Pflanzenpräparate, u. a.) faktisch unmöglich machen. Der Beruf des Tierheilpraktikers wird damit obsolet gemacht, da TH‘s dann handlungsunfähig sind.

 

Ein ganzer Berufszweig wird effektiv ausgerottet.

Wahrscheinlich passiert dann irgendwann dasselbe mit den Humanprodukten, denn der Pharmaindustrie sind die NATÜRLICHEN Nahrungsergänzungen schon lange ein Dorn im Auge!

Wenn ihr nicht demnächst jedes Mal zum Tierarzt fahren möchtet, um für extrem überteuerte Preise einfache, natürliche Ergänzungsfuttermittel, Kräuter oder homöopathische Mittel zu bekommen, müsst ihr handeln!
Es liegt eine Petition beim Bundestag vor, die bis zum 24. Februar 50.000 Unterschriften braucht um überhaupt eine Chance zu bekommen, diese Verordnung zu ändern oder zu verhindern.

BITTE ÜBERALL TEILEN UND UNBEDINGT UNTERSCHREIBEN.

 

*Zur Online-Petition 61871

cdVet hat sich dieser Problematik bereits seit mehreren Jahren angenommen und engagiert sich hier sehr intensiv, um die Vielfalt an Möglichkeiten der Unterstützung der Tiergesundheit, der Vermeidung und Beseitigung der Ursachen von Krankheiten und die Therapievielfalt (z.B. Tierheilpraktiker) zu erhalten und zu fördern.
Seit Anfang 2015 hat die Geschäftsleitung von cdVet bis heute mehr als 50 Gespräche und Termine mit Politikern aus Land, Bund und EU wahrgenommen, um das Interesse an den geplanten EU-Verordnungen und deren Potential gegen Alternativen zur Chemie zu erhöhen,

Einige Termine wurden zudem gemeinsam mit THP-Verbänden und insbesondere mit der ATG zu diesen Themen geführt.

Die Problematik stellt sich wie folgt dar: Es gibt 2 Haupt-Problemfelder:

1. Die Abschaffung der Ausnahmeregelung, dass die „Zweckbestimmung der Fütterung, Reinigung, Pflege, Geruch, Geschmack… „ nicht unter den Geltungsbereich des Arzneimittelrechtes fallen.
Diese Ausnahme wurde (mit Ausnahme der Futterzusatzstoffe) ersatzlos gestrichen.
Das hat zur Folge, dass somit alle Produkte, die durch Pflege, Ernährung, Reinigung, Hygiene, … Ursachen für Krankheiten beseitigen bzw. reduzieren unter das Arzneimittelrecht fallen. Die Beratung zu diesen Themen würde zudem kriminalisiert, da diese Themen nicht mehr bezüglich Produkten beraten werden dürften.
Folglich heißt das, dass durch Unterlassung gesundheitsfördernder Ernährung, Pflege, Reinigung, etc. Krankheitsursachen nicht mehr vermindert werden dürften.
Der Umstand, dass oftmals von Pharmakonzernen in den Verkehr gebrachte Futterzusatzstoffe nach dem Entwurf aus dem Geltungsbereich des Arzneimittelrechtes herausgenommen sollen, macht deutlich, dass offenbar die Interessen der Pharmalobby im ersten Entwurf der EU-Verordnung massiv eingeflossen sind.
Zu diesem Thema hat cdVet gemeinsam mit der ATG erreichen können, dass mehrere wichtige deutschen Fraktionen im Europaparlament einen Änderungsentwurf eingebracht haben, der diese Herausnahme wieder herstellt. Es ist zu hoffen, dass dieses dann am Ende auch beschlossen wird. Gleichwohl ist es sehr wichtig, dass auch die Bundesregierung, die sich in diesem Sinne bislang nicht konstruktiv betätigt hat, diese Problematik auch zur Kenntnis nimmt und dazu beiträgt, dass die notwendigen Änderungen auch endgültig aufgenommen werden.
2. Homäopathika Arzneimittel wie zum Beispiel insbesondere Homöopathika, die von Landwirten, Tierhaltern und Tierheilpraktikern verwendet bzw. empfohlen werden.

Hier sind massive Einschnitte vorgesehen, die für Tierheilpraktiker letztlich einem Berufsverbot nahekommen und zugleich den Tierhalter und auch den Landwirt bei der Anwendung natürlicher Arzneimittel in den Bereich der Illegalität versetzen. Letztlich führen die Änderungen dazu, dass viele Produkte vom Markt verschwinden und der Bereich noch mehr zum Exklusivfeld für Tierärzte gemacht wird.
cdVet Produkte sind hiervon nicht betroffen, da cdVet Produkte keine Arzneimittel sind. Allerdings bauen Therapiekonzepte oft auf Kombinationen auf.

Es wird z.B. oft Homöopathie erfolgreich mit Kräutern und Ernährungskonzepten kombiniert. Dieses wäre künftig nicht möglich.
Natürliche Tiergesundheit lebt von der Vielfalt der Möglichkeiten und auch dem Wettbewerb um wirksame Lösungskonzepte.
Diese Vielfalt wird u.E. in dieser Verordnung leichtfertig den Lobbyinteressen weniger Pharmakonzerne geopfert.
Die Petition stützt sich besonders auf das 2. Themenfeld, da in diesem Bereich bislang noch kein wirksames Gehör in der Politik erreicht werden konnte. Im Rahmen des Petitionsverfahrens, soll der Bundesregierung bzw. dem dt. Bundestag die Brisanz und Bedeutung dieses Themas nahegebracht werden. Es ist wichtig, dass die Politik erkennt, wie bedeutend es ist, nicht nur verbal zu erklären, dass man Antibiotika in der Landwirtschaft einschränken will, sondern auch den Alternativen nicht weiter unnötige
Steine in den Weg legt.

 

Was können Sie tun?

1. Nehmen Sie an der Petition teil.
2. Teilen sie unseren Aufruf an alle, die ein Interesse an dem Erhalt der Vielfalt von natürlichen Therapien und Gesundheitskonzepten haben.
3. Sie wollen mehr Hintergrundinfos? Auf www.Antibiotika-vermeiden.de stehen weitere Infos zu diesem Thema. Besonders empfehlen wir den Film „Lobbyinteressen siegen über Tiergesundheit“

 

*Stellungnahme des Verbandes Artgerechte Tierhaltung e.V. als PDF Dokument

 

Clemens Dingmann im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Tiere in freier Wildbahn verhalten sich meist instinktiv richtig, sei es im Fluchtverhalten oder im Freßverhalten. Gerade bei letztgenanntem bietet die Natur eine breite Palette an Nährstoffen, welche für das Überleben der Tiere essentiell ist. Was wir Menschen längst verlernt haben, tragen Tiere noch instinktiv in sich. Tiere ernähren sich genau von den Bestandteilen in der Natur, welche sie benötigen. Dazu gehören neben energiereicher Futteraufnahme auch Mikronährstoffe, welche die natürlichen Organfunktionen und Stoffwechselvorgänge unterstützen. Diese Mikronährstoffe finden Tiere z.B. in der Rinde von Bäumen oder Kräutern.

 

Antibiotika natürlich vermeiden

Der Antibiotikaverbrauch kann beim Geflügel mit Naturprodukten um bis zu 80 % vermindert werden.

Die Rückstandsproblematik in den Lebensmitteln rückt immer mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und stellt eine wichtige Herausforderung dar. Kräuter, probiotische Mikroorganismen und ätherische Öle sind oftmals unterschätzte Mittel, die helfen können, die Notwendigkeit der Verwendung von Antibiotika zu vermindern.

Die cdVet Naturprodukte GmbH hat sich seit 15 Jahren diesem Thema angenommen und auf rein natürliche Konzepte zur Verminderung von Antibiotika spezialisiert.

Das Prinzip ist einfach: Der Körper kann sich selbst “heilen“ und auch selbst “schützen“, wenn die Versorgung des Immunsystems möglichst optimal gestaltet ist.

Tiere in der Natur nehmen sogar oft selektiv Kräuter, Wurzeln, etc. auf, die natürliche Inhaltsstoffe enthalten, welche für natürliche Abwehrreaktionen und auch Heilungsprozesse wichtig sind. Hähnchen und Puten sowie auch andere Tiere, die in Stallhaltung leben, können nicht auf Kräuter, Wurzeln und eine Vielfalt an Pflanzen zugreifen. Diesen Tieren fehlen wichtige Stoffe, die für das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte wichtig sind.

cdVet hat sich darauf spezialisiert, genau diese Zutaten den Tieren zukommen zu lassen, nach dem Motto: Wenn das Tier nicht zum Kraut gelangen kann, dann bringt cdVet die Kräuter zum Tier. Auf diese Weise kann cdVet dem Landwirt helfen, den Antibiotikaverbrauch um bis zu 80 % zu vermindern.

Diese natürlichen cdVet-Konzepte sind für den Landwirt meist sogar deutlich günstiger und haben zudem den Effekt, dass natürlichgesündere Tiere leistungsfähiger sind. Eine Ursache, dass noch zu wenige Landwirte auf diese rein natürlichen Konzepte zurückgreifen, ist die teilweise behördliche Behinderung, die es erschwert, Informationen den Landwirten zur Verfügung zu stellen, wie mit rein natürlichen Futtermittelergänzungen, Pflegemitteln und Hygieneprodukten die Notwendigkeit von Antibiotika vermieden werden kann.

cdVet steht dafür, nicht nur Probleme zu erkennen und zu benennen, sondern auch Lösungsansätze an die Hand zu geben.

Natürliche Tiergesundheitskonzepte sind ein Beitrag zum Tierwohl, sind wirtschaftlich für Landwirte und tragen zur Verbesserung der Lebensmittelgesundheit – und Sicherheit bei.

 

Clemens Dingmann: Lobbyinteressen siegen über Tiergesundheit

 

 



 

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